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ADAS-Modellauto – Autonomes Fahren kosteneffizient entwickeln und testen

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Fahrassistenzsysteme, vollautomatische Fahrfunktionen und dazugehörige Software Architektur am Original zu testen ist oft aufwendig und kostenintensiv. Um Entwicklern und Studenten ihre Arbeit zu erleichtern und kleine Änderungen sofort zu testen, wurde für den Wettbewerb „Audi Autonomous Driving Cup“ ein programmierbares Modellauto entwickelt.

Dabei ist ein Fahrzeug entstanden, das einem Audi Q2 im Maßstab 1:8 entspricht. Dieses Auto wurde mit hochwertigsten Komponenten aus dem Modellsport ausgestattet, aber auch mit Computerkomponenten wie ein Intel i7-8700t, 32 GB RAM, 512 GB SSD und eine GeForce GTX 1050 Ti Grafikkarte.

Auf diesem fahrenden Computer läuft das von digitalwerk entwickelte ADAS Software Framework ADTF. Dadurch wird es zu einer idealen Plattform, um autonomes Fahren zu entwickeln und zu testen.

Um Fahrfunktionen zu entwickeln, müssen erst einmal Daten zu Szenarien im Straßenverkehr gesammelt werden. Bei großen Automobilkonzernen geschieht das über die Fahrzeugflotten der Unternehmen, Studenten die an ihrer Universität erste Versuche in der Programmierung von Fahrfunktionen machen, können auf solche Ressourcen natürlich nicht zurückgreifen. Aber auch Entwickler wollen vielleicht neue Ideen zunächst erst einmal im Kleinen testen bevor sie im Maßstab 1:1 weiterarbeiten. Ein Modellauto das ferngesteuert verschiedenste Szenarien durchläuft und mit einem Lidar und einer Basler-Fisheye Kamera ausgestattet ist, ist daher ein einfacher und kostengünstiger Weg Fahrdaten zu generieren.

Sind die ersten Daten gesammelt und entsprechende Fahrprogramme geschrieben, können auch diese auf das Auto aufgespielt und direkt damit getestet werden.

Damit ist es ein perfekter kleiner Helfer, um die Arbeit mit ADAS-Frameworks zu erlernen und auch schon kleinere Projekte umzusetzen.